Natürlich die Abwehrkräfte steigern: Heilpilze, Sonnenlicht und Entspannungsmethoden

Sonnenlicht: Vitamin D unterstützt das Immunsystem

Heilpilze kurbeln die körpereigene Produktion von Interferon an

In vielen Ländern Asiens sind die medizinischen Wirkungen von Heilpilzen schon seit langem bekannt. Das Immunsystem stärken zum Beispiel Reishi und Shiitake. Der bittere Reishi („Pilz des langen Lebens“) wird z. B. als Tee getrunken. Er kurbelt die körpereigene Produktion von Interferon an, ein Protein mit antiviraler Wirkung.

Sonnenlicht: Vitamin D unterstützt das Immunsystem

Tagsüber 20 bis 30 Minuten an die frische Luft fernab von vielbefahrenen Straßen ist nicht nur eine Wohltat für die Lungen, sondern auch für das Immunsystem. Denn Licht sorgt nicht nur dafür, dass der Körper Vitamin D bildet, was gut für die Knochengesundheit ist. Das Vitamin gilt mittlerweile auch als Immunsystem-Unterstützer. Zuviel Vitamin D – so kompliziert sind nun mal die Zusammenhänge – ist aber auch nicht gut. In großen Mengen unterdrückt es das Immunsystem.

Entspannungsmethoden: Wirkung zeigt sich auch im Blut

Sie wirken zwar nicht kurzfristig, doch nach zwei bis drei Monaten lassen sich die entstressenden Wirkungen von Entspannungsmethoden auch im Blut messen. So weiß man mittlerweile, dass Autogenes Training oder die Methode der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson die Zahl der die Immunabwehr stärkenden Antikörper erhöht.

Die gleiche Wirkung hat auch für das aus China kommende Qi Gong. Gleichzeitig bewirkt die Meditationsmethode, dass das Cortisol im Blut zurückgeht. Cortisol ist zwar lebensnotwendig; doch im Übermaß im Blut vorhanden, schwächt es das Immunsystem.

Wissenschaftler der Universität Frankfurt haben schon vor Jahren die gesundheitlichen Seiten des Singens im Chor unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: aktives Singen erhöht ebenfalls bestimmte Antikörper (Immunglobulin A) und stärkt damit das Immunsystem. Und wie sieht es mit dem Hören von Chormusik aus? Die Zahl der Antikörper im Blut nimmt nicht zu; man muss also schon aktiv mitsingen. Aber dafür gehen die Cortisolwerte zurück, was ja durchaus plausibel ist, denn als schön empfundene Musik entspannt.

Mundschutz hält Grippeviren fern

Wenn es denn wirklich dramatisch schlimm mit den Grippeviren werden sollte, dann gibt es immer noch eine zwar nicht sonderlich schön aussehende, dafür aber sehr wirksame Methode: Atmen Sie durch eine Mundschutzmaske. Es gibt sie in der Apotheke im 100er-Pack – hypoallergen, glasfaserfrei und mit Nasenbügel.

Bewertung: 

Noch keine Bewertungen vorhanden

Die Stichworte zu folgenden Themen könnten Sie ebenfalls interessieren: