Burnout: 10 Tipps für weniger Stress

Finden Sie die Ursachen für Ihren Burnout
Wo liegen Ihre Stressquellen? Was sind die konkreten Stressauslöser? Wie gehen Sie bisher damit um?

  • Wenn alles zuviel wird: Ballast abwerfen

Setzen Sie Verpflichtungen und Aufgaben, die Sie nicht machen müssen, auf Sparflamme. Werfen sie Ballast ab; das gilt auch für Tätigkeiten im privaten Umfeld. Beispiel ehrenamtliche Tätigkeiten. Sie sind sinnvoll und viele Menschen fühlen sich gebraucht. Doch wenn sie zusätzlich zu einem 8-Stunden-Tag hinzukommen, können sie nervenaufreibend sein.

  • Schutz gegen Burnout: Nein sagen

Es ist gerade ein Problem von vielen Frauen, nicht "Nein" sagen zu können. Doch mit einem "Nein" zeigen Sie anderen Menschen ihre Grenzen auf.  Wehren Sie sich gegen Anforderungen, die Ihnen unzumutbar erscheinen. Die Schwierigkeit ist: Die meisten würden gerne nein sagen und ärgern sich oft nachträglich, wieder eine Aufgabe übernommen zu haben. Aber nein zu sagen, lässt sich üben. Zum Beispiel vor dem Spiegel.

  • Weniger perfekt sein, denn Perfektion fördert einen Burnout

Auch Perfektion ist häufig ein Problem für Frauen. Denn dahinter steckt der Wunsch, es anderen recht zu machen, geliebt zu werden. Doch gerade aus der Arbeitswelt sollte man solche Wünsche heraushalten; sie fördern einen Burnout. Viel wichtiger ist: Bleiben Sie bei realistischen Zielen. Ist das, was Sie für die nächsten Tage und Wochen geplant haben, überhaupt umsetzbar? Die meisten kennen ihre eigenen Schwächen. Und zu diesen Schwächen gehört häufig, sich zuviel in zu kurzer Zeit vorzunehmen. Tipp: Streichen Sie ganz bewusst jeden zweiten Termin, jede zweite Verpflichtung. Es gibt wichtigeres – und das sind Sie.

  • Zeitmanagement kontra Burnout: Immer genügend Zeitpuffer einbauen

Ordnen Sie eigene Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit, damit am Ende des Tages nicht das  liegen bleibt, was Sie eigentlich unbedingt erledigen wollten (und Sie in Ihren Träumen weiterverfolgt). Bauen Sie immer genügend Zeitpuffer ein. Es gilt die Faustregel: Geplante Zeitdauer mal zwei oder drei! Es kommt fast immer etwas dazwischen, was die Aufgabe verlängert.

  • Suchen Sie Unterstützung bei Burnout-Selbsthilfegruppen oder Psychologen

Merken Sie, dass Ihnen alles zuviel wird? Suchen Sie jemanden, mit dem Sie über Ihre Probleme und Ängste reden können. Es gibt mittlerweile auch Burnout-Selbsthilfegruppen; professionelle Hilfe (z. B. von Psychologen) kann ebenfalls sinnvoll sein. Die Erfahrung zeigt übrigens: Frauen fällt es leichter als vielen Männern, diesen Schritt zu gehen. Sich helfen zu lassen, ist bei den meisten Frauen längst nicht so negativ besetzt wie bei Männern.

  • Ausreichend Erholungsphasen und Auszeiten einplanen

Freizeit gehört zum Leben: Planen Sie ausreichend Erholungsphasen und Auszeiten ein. Suchen Sie sich entspannende Tätigkeiten außerhalb von Beruf und Hausarbeit. Pflegen Sie soziale Kontakte: Planen Sie Treffen mit Freunden und Bekannten fest ein. Und auch hier gilt: Dieses Hilfe-Potential zapfen Frauen schneller und leichter an als Männer. Ein ganz entscheidender Grund: Frauen haben in der Regel mehr Bekannte und Freundinnen.

  • Auch so halten Sie den Burnout auf Distanz: Mit Meditation, Yoga und anderen Entspannungsmethoden

Wir brauchen regelmäßig körperliche Bewegung; so lässt sich Stress abbauen und neue Energie tanken. Sehr empfehlenswert sind Entspannungstechniken: Meditation, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Tai Chi, Yoga, Qi Gong etc.

  • Gesunde Lebensführung: So entziehen Sie dem Burnout die Grundlagen

Achten Sie auf genügend Schlaf; sechs bis sieben Stunden sollten es sein. Ernähren Sie sich vitaminreich und mit überwiegend frisch zubereiteten Nahrungsmitteln. Machen Sie einen großen Bogen um Dosen und andere Fertignahrung. Der Umgang mit Genussmitteln sollte maßvoll sein.

  • Reflektion der eigenen Einstellung zur Arbeit

Welchen Stellenwert nimmt Arbeit in Ihrem Leben ein? Kommen Sie neben beruflicher und/oder häuslicher Arbeit auch zu anderen Dingen?

  • Weniger Zeitdruck – Änderungen im Arbeitsalltag

Suchen Sie nach Wegen, Zeitdruck und Arbeitsverdichtung herunter zu fahren. Größere Handlungs- und Entscheidungsspielräume können die Arbeit angenehmer machen, ebenso eine Änderung der eigenen Arbeitsumgebung. → zurück zu Seite 1

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